Zentrum Paul Klee
Bern
05/09/14—11/01/15
Antony Gormley.
Expansion Field
Max Beckmann, Chinesisches Feuerwerk, Kleiner Traum, 1927, Öl auf Leinwand, 55.5 x 62.5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Pinakothek der Moderne, München -
Max Beckmann, Chinesisches Feuerwerk, Kleiner Traum, 1927, Öl auf Leinwand, 55.5 x 62.5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Pinakothek der Moderne, München
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01.04.2006 - 18.06.2006

Max Beckmann. Traum des Lebens

Das Zentrum Paul Klee beginnt sein Ausstellungsprogramm 2006 im Frühjahr mit der monografischen Ausstellung Max Beckmann – Traum des Lebens. Die Ausstellung wird exklusiv für Bern und das Zentrum Paul Klee konzipiert und realisiert. Gezeigt wird eine Auswahl von rund 60 Kunstwerken, die aus Beständen namhafter Museen Europas und der USA sowie aus privaten Sammlungen zusammengetragen werden konnten.

Max Beckmann ist nicht nur einer der bedeutendsten Zeitgenossen von Paul Klee und wie dieser deutscher Staatsbürger, er setzt in seinem bildnerischen Werk zum Teil auch dieselben Schwerpunkte. Beide Künstler berühren sich in ihrem Interesse an der Welt des Theaters, der Masken, des Varietés, der Akrobatik und der Musik, an mythologischen, psychologischen und weltanschaulichen Fragen. Die Aspekte von Traum und Wirklichkeit, von individuellen und gesellschaftlichen Existenzformen, thematisieren sie jedoch auf sehr unterschiedliche Weise. Dabei zeigt sich, dass die Kunst von Max Beckmann in der Darstellungsform und in der Härte der Malweise ein extremes Gegenbild zum Werk von Paul Klee entwirft.

Mit Blick auf Max Beckmann setzt das Zentrum Paul Klee gezielt neue Akzente in der Präsentation seiner Sammlung und ermöglicht so seinen Besucherinnen und Besuchern, an einem Dialog zwischen zwei der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts teilzuhaben.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Cornelia Homburg, Anabelle Kienle, Tilman Osterwold, Sean Rainbird, Reinhard Spieler und Barbara Stehlé Akhtar.

Prof. Dr. Tilman Osterwold, Künstlerischer Leiter Zentrum Paul Klee: Kurator

Dr. Cornelia Homburg: Co-Kuratorin