Zentrum Paul Klee
Bern
05/09/14—11/01/15
Antony Gormley.
Expansion Field
Ausschnitt 
Paul Klee, daemonisches Fräulein, 1937, 80,
Farbstift und Kleisterfarbe auf Papier auf Karton, 45,6 x 30,9 cm,
Zentrum Paul Klee, Bern -
Ausschnitt Paul Klee, daemonisches Fräulein, 1937, 80, Farbstift und Kleisterfarbe auf Papier auf Karton, 45,6 x 30,9 cm, Zentrum Paul Klee, Bern
Bild 1/
10.03. - 20.05.2012

Unheimlich. Hexen, Geister und Dämonen bei Paul Klee

Unheimliches und geheimnisvolle Phänomene tauchen in Paul Klees Bildern immer wieder auf. Neben der Darstellung mythologischer Fabelwesen und Göttern schuf Klee mehrere Werke mit Wind-, Feuer-, Wasser- und Erdgeistern.

Die Mittler zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt treten gelegentlich auch in der Gestalt von Kobolden, Hexen und Dämonen auf. Klee schöpfte seine Figuren aus den Geschichten der antiken Mythologie und der Sagen- und Märchenwelt, stellte sie aber als schelmische, unfolgsame, vergnügliche Wesen in Menschengestalt dar. Viele der vorgefundenen Wesen gestaltete er in fantastischer Metamorphose zu eigenen Kreaturen um. Ebenso spöttisch war sein Umgang mit spiritistischen oder okkulten Erscheinungen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in München Hochkonjunktur hatten. Die Stadt war nicht nur Mittelpunkt der deutschen Okkultismusforschung, sondern ebenfalls Wohnort von Rudolf Steiner, der in zahlreichen Vorträgen die theosophische Lehre verbreitete und damit viele Künstler der Moderne beeinflusste. Klee distanzierte sich dagegen von der Theosophie. Seine Haltung gegenüber institutioneller Religion war ebenso von Skepsis und Distanz geprägt. Hingegen setzte er sich, auch angesichts seiner schweren Krankheit mit dem Tod und dem Jenseits intensiv auseinander.

Eröffnung

Freitag, 9. März 2012, 18 Uhr
Maurice E. Müller Saal

Peter Fischer Direktor
Zentrum Paul Klee
Fabienne Eggelhöfer
Kuratorin

Musikalisches Intermezzo mit dem Ensemble Paul Klee

Begleitprogramm zur Ausstellung

Führung «Geister Zug»
Mittwoch, 25.4.2012, 18 Uhr
Eine unheimliche Führung mit Taschenlampe und spannungsvoller Musik
CHF 5 + Ausstellungsticket.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt.
Nur auf Voranmeldung: Tel.: 031 359 01 94;

Familienmorgen «Hexenschreck»
Sonntag, 6.5.2012, 10.30–12 Uhr
Ein geführter gemeinsamer Ausstellungsbesuch regt die Kleinen zur anschliessenden kreativen Arbeit in einem Workshop im Kindermuseum Creaviva an, während die Grossen die Führung fortsetzen, um sich weiter in die Ausstellungsthemen zu vertiefen.
CHF 10 pro Familie + Ausstellungsticket.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt.

Literarische Führungen mit Michaela Wendt
«Sehr beeindruckt mich das spürbar Unsichtbare.»
Sonntag, 18.3., 15 Uhr;
Mittwoch, 28.3., 13 Uhr;
Sonntag, 22.4., 15 Uhr;
Sonntag, 29.4., 15 Uhr;
Mittwoch, 9.5., 13 Uhr;
Mittwoch, 16.5., 13 Uhr
CHF 5 + Ausstellungsticket; kein Vorverkauf; Dauer 60 Minuten

Öffnungszeiten: Di-So 10-17h | Mo geschlossen

Private Führungen für Gruppen: 031 359 01 94;

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