Zentrum Paul Klee
Bern
05/09/14—11/01/15
Antony Gormley.
Expansion Field
 - © Eduardo Gageiro
© Eduardo Gageiro

Auditorium Martha Müller

Meisterkonzert
Maria João Pires, Klavier

Sonntag 7. Juni 2009, 17 Uhr
Pavel Gomziakov, Violoncello

Wie klingen Interpretationen, die nicht aus dem beschleunigten Musikbetrieb geboren werden, sondern aus dem Rückzug in Natur und Abgeschiedenheit? Die protugiesische Pianistin Maria João Pires hat vor rund 15 Jahren – während ihrer damals schon andauernden Weltkarriere – der Hektik des Musikbetriebs den Rücken gekehrt: In Belgais, nahe der spanischen Grenze, hat sie ein Studienzentrum als Refugium der Stille und Ursprünglichkeit gegründet. Undogmatisch geht Maria João Pires dort an die Musik heran, enwickelt aus ihrem Umfeld Interpretationen abseits kanonisierter Regeln und absolviert – mehrfach ausgezeichnet – Einspielungen, die erstaunliche Hörerlebnisse zeitigen. Chopin, solo oder im Duo mit Violoncello, man darf sich auf einen ganz aussergewöhnlichen Konzertabend mit einer legendären Pianistin freuen. Der junge russische Cellist Pavel Gomziakov ist mehrfacher Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe und wurde u.a. 2002 mit dem Sonderpreis beim Tschaikowski-Wettbewerb ausgezeichnet. 2009 auf Tournee mit Maria João Pires, am 7. Juni 2009 im Zentrum Paul Klee.

Frédéric Chopin (1810-1849)
Etude op. 25 Nr. 7 (Bearb. für Violoncello und Klavier von A. Glazunov)
Sonate für Klavier h-Moll op. 58 Nr. 3

Franz Liszt (1911-1886)
La Lugubre Gondola S. 134 für Violoncello und Klavier

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Frédéric Chopin (1810-1849)
Mazurken op. 67 Nr. 2 und Nr. 4
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 65
Mazurka op. 68 Nr. 4