Zentrum Paul Klee
Bern
05/09/14—11/01/15
Antony Gormley.
Expansion Field

Renzo Piano

Der Italiener Renzo Piano ist ein international anerkannter und ausgezeichneter Architekt. Seine Arbeit wird durch ein übergreifendes Engagement geprägt, in dem er Technik, Kunst, Handwerk, Natur und sozialen Anspruch vereinigt. Seit seinem Entwurf des Centre Pompidou in Paris zählt Piano zu den international etabliertesten Architekten. In der Schweiz bekannt vom Bau der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel, wurde Piano von Maurice E. Müller durch einen Direktauftrag mit dem Bau des Museums betraut.

Auswahl von Bauten

1978  Centre National d’Art et de Culture Georges Pompidou, Paris, Frankreich.
1981  De Menil Collection, Houston (Texas), USA.
1991  Kirche für Padre Pio, San Giovanni Rotondo (Foggia), Italien.
1995  Cy Twombly-Pavillon, Houston (Texas), USA.
1996  Museum für zeitgenössische Kunst, Varnamö, Schweden.
1997  Fondation Beyeler, Basel.
1997  Nemo, National Centre for Science and Technology, Amsterdam, Niederlande.
1997  Renovation und Erweiterung des Harvard University Art Museum, Cambridge, UK.
1998  Convent des Kapuzinerordens, San Giovanni Rotondo (Foggia), Italien.
1998  Kulturzentrum Jean Marie Tjibaou, Nouméa, Neukaledonien.
2000  The New York Times Building, New York, USA.
2002  Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli, Turin, Italien.
2004  Whitney Museum of American Art, New York, USA.
2005  Zentrum Paul Klee, Bern, Schweiz.
2008  Broad Contemporary Art Museum, Los Angeles, USA.
2012  Erweiterungsbau Isabella Stewart Gardner Museum, Boston, USA.
2012  London Bridge Tower, London, UK.

Kurzbiographie

Geboren am 14. September 1937 in Genua als Sohn einer Bauunternehmer-Familie

Studien an den Universitäten von Florenz und Mailand. Diplomierung 1964 am Polytechnikum von Mailand.

Während des Studiums Mitarbeit im Büro von Franco Albini und Perfektionierung der praktischen Ausbildung in den Fussstapfen seines Vaters.

Zwischen 1965 und 1970 Zusammenarbeit mit Louis I. Kahn in Philadelphia und mit Z.S. Makowsky in London; zahlreiche Studienreisen und Forschungstätigkeit. Begegnung mit Jean Prouvé: Beginn einer engen Freundschaft, die Leben und Arbeit von Renzo Piano stark beeinflusste.

1971: Gründung der Gesellschaft Piano & Rogers mit dem Architekten Richard Rogers: Gemeinsame Projekte, so u. a. das Centre Georges Pompidou in Paris.

1977: Gründung des Büros Piano & Rice mit Peter Rice. Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Peter Rice bis zu dessen Tod im Jahre 1993.

Zurzeit leitet Renzo Piano Ateliers in Genua, Paris und Berlin, die unter dem Namen Renzo Piano Building Workshop (RPBW) vereint sind. Im Renzo Piano Building Workshop arbeiten Architekten, Ingenieure und weitere Spezialisten zum Teil seit Jahren zusammen.