Zentrum Paul Klee
Bern
05/09/14—11/01/15
Antony Gormley.
Expansion Field
We 18.05.2011

Medienmitteilung Geschäftsbericht

Ein erfolgreiches Jubiläumsjahr für das Zentrum Paul Klee: Im Berichtsjahr 2010 besuchten insgesamt 185'948 Personen die vielfältigen kulturellen Angebote. Das ist ein Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 17%. Diese Zahlen belegen, dass das Zentrum Paul Klee eine kulturelle und touristische Destination erster Güte ist. Und diese positive Entwicklung schlägt sich auch im Ertragsüberschuss der Rechnung 2010 nieder.

Für das Berichtsjahr kann das Zentrum Paul Klee erstmals seit 2007 steigende Besucherzahlen ausweisen. Insgesamt besuchten 185'948 Erwachsene und Kinder aus Stadt und Kanton Bern, aus der ganzen Schweiz und dem Ausland das Zentrum Paul Klee. Das sind 17% mehr als im Vorjahr oder zusätzliche 27'851 Personen, die von den breit gefächerten kulturellen Angeboten des Zentrum Paul Klee und des Kindermuseum Creaviva Gebrauch machten.

Ausschlaggebend für den Besuchererfolg sind der in seiner Art einmalige Zentrumsgedanke (Bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Theater und das Kindermuseum Creaviva) sowie die immer deutlichere Positionierung des Hauses auf dem Kunstplatz Bern. Wichtige Pfeiler dieses Erfolges sind die Jubiläumsausstellung «Klee trifft Picasso» sowie die gemeinsam mit dem Kunstmuseum Bern realisierte Ausstellung «Lust und Laster. Die 7 Todsünden von Dürer bis Nauman».

Im Berichtsjahr schrieb das Zentrum Paul Klee erstmals seit 2007 schwarze Zahlen. Die Rechnung 2010 schloss mit einem Ertragsüberschuss von CHF 116'248.19 ab. Dies belegt, dass attraktive, gross angelegte Ausstellungen wie «Klee trifft Picasso» ein Publikumsmagnet sind. Allerdings muss dieser Ertragsüberschuss anteilsmässig für die Begleichung der Defizite aus den Jahren 2007 / 2008 / 2009 aufgewendet werden. Auch der Event- und Kongressbereich konnte im Berichtsjahr einen Zuwachs des Umsatzes von 17,8% verzeichnen.

Mit seinem Eigenfinanzierungsgrad von 48,1% bezeugt das Zentrum Paul Klee, dass es wirtschaftlich denkt und handelt.

Das Zentrum Paul Klee ist seit seiner Gründung 2005 unterfinanziert. Dies ist von der öffentlichen Hand im Rahmen der Subventionsverhandlungen im Berichtsjahr explizit anerkannt worden. Eine Entschärfung dieser Situation bringt auch der neue Subventionsvertrag für die Jahre 2012 - 2015 nicht. Weitere Informationen sind dem Geschäftsbericht 2010 des Zentrum Paul Klee zu entnehmen.

Weitere Auskünfte erteilen:
Ulrich Sinzig, Präsident der Stiftung Zentrum Paul Klee
Ursina Barandun, Direktorin a.i.

Zentrum Paul Klee Kontakt über:
Maria-Teresa Cano, Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung
Tel. +41 (0)31 359 01 0