Zentrum Paul Klee
Bern
05/09/14—11/01/15
Antony Gormley.
Expansion Field
We 19.05.2010

Medienmitteilung Geschäftsbericht 2009

Im vergangenen Jahr besuchten über 158'000 Menschen aus Stadt und Kanton Bern, der Schweiz und dem Ausland das Zentrum Paul Klee. Die gute Resonanz auf das vielfältige Angebot von Ausstellungen, Konzerten, Führungen, Kongressen, Workshops und interaktiven Ausstellungen des Kindermuseums Creaviva sowie der Gastronomie bestätigt, dass das Zentrum Paul Klee auch in schwierigen finanziellen Zeiten ein fester kultureller Wert ist und eine bedeutende Tourismusdestination für Bern darstellt. Der Geschäftsbericht gibt über die Aktivitäten des ZPK Auskunft.

Das Zentrum Paul Klee (ZPK) ist ein komplexes Gebilde, das mit seinem Zentrumsgedanken und seinem Betriebsmodell solitär in der Schweizer Museumslandschaft steht. Rund zur Hälfte wird es durch die Subventionen der öffentlichen Hand unterstützt. Die zweite Hälfte hat das ZPK durch eigene Anstrengungen zu erwirtschaften. Damit ist das ZPK ein halbes KMU. Die Erträge des ZPK sind stark vom Besucheraufkommen abhängig.

Die Anzahl registrierter Eintritte liegt 20 % unter dem Vorjahr, die Einnahmeeinbussen gegenüber dem Budget 2009 betragen 16 % der selbst erwirtschafteten Erträge, dies bedeutet im Detail:

Im vergangenen Jahr besuchten rund 158'097 registrierte Personen das Zentrum Paul Klee, davon 122'171 allein die Ausstellungen (inklusive Museumsnacht, Vernissagen, Freundeskreismitglieder). Im Vergleich zu 2008 entspricht dies einem Rückgang von rund 30'000 Besucherinnen und Besuchern im Ausstellungsbereich. Mit dieser Entwicklung reiht sich das ZPK in den Geschäftsgang anderer Berner und Schweizer Museen ein, die ebenso rückläufige Besucherzahlen ausweisen.

Die Rechnung 2009 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 191'364.91, was 1.7 % des Gesamtaufwandes entspricht. Weitere Informationen sind dem Geschäftsbericht des ZPK zu entnehmen.