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Fr. 8. Februar 2008, 18 Uhr
Gibt es eine Möglichkeit, die beiden divergenten Sprachen der Wissenschaft und der Kunst zusammenzufügen und zu einem Ganzen zu integrieren? Ist eine solche Vernetzung der beiden Wissenskulturen überhaupt sinnvoll und wenn ja, wie manifestiert sich eine solche Verbindung aus der Sicht der bildenden Kunst?
Anhanden mehrerer Werkbeispiele thematisiert der Künstler George Steinmann den Zusammenhang zwischen biologischer und kultureller Diversität. Steinmann definiert Kunst als eine den Wissenschaften ebenbürtige Gestaltungskompetenz. Charakteristisch dabei ist der synthetisierende Ansatz. Er verweist damit auf ein Denken und Handeln das nicht mit den Kategorien Trennung und Polarisierung operiert, sondern systemische Zusammenhänge sucht. Nicht das "entweder oder" steht im Zentrum sondern das "und“, ein transdisziplinär ausgerichtetes Vokabular, das intuitive, holistische Wahrnehmung und wissenschaftliche Präzision miteinander verbindet. Zielsetzung ist eine Synthese des künstlerischen und wissenschaftlichen Wirkens im Dienste höherer Bewusstheit. Das Referat „Von wachsenden Skulpturen“ handelt von ästhetischer Grundlagenforschung und verweist auf eine Kunst, die nicht nur Wissen transportiert sondern Wissen produziert.
Eintritt frei
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