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Die Beleuchtung

Atmosphäre aus Licht, Transparenz und Leichtigkeit
Eine Atmosphäre aus Licht, Transparenz und Leichtigkeit zu schaffen, war für Renzo Piano ein Anliegen der ersten Stunde. Andererseits muss die Beleuchtungsstärke in den Ausstellungsbereichen exakt kontrolliert werden können, um Qualität und Lebensdauer der hoch lichtempfindlichen Kunstwerke nicht zu gefährden.

Für Klee-Werke werden von den Restauratoren Werte von nur gerade 50–100 Lux (Messeinheit der Lichtstärke) empfohlen. Was dies bedeutet, illustrieren folgende Vergleichswerte: An einem sonnigen Tag im Juli messen wir 100'000 Lux, während es ein bewölkter Tag im März immer noch auf eine Lichtstärke von 10'000 Lux bringt. Um ein Büro mit elektrischem Licht auszuleuchten, sind 400 Lux erforderlich, und selbst die Mondsichel erreicht noch eine Lichtstärke von 0.2 Lux.

„Dämmerstimmung“
In der ebenfalls von Renzo Piano gebauten Fondation Beyeler macht eine ausgeklügelte Licht- und Leuchtdecke Sinn, weil die Sammlung ohne Schaden eine Lichtstärke von 240 Lux erträgt. Im Vergleich zu dieser „Lichtmaschine“ herrscht in den Ausstellungsbereichen des Zentrum Paul Klee „Dämmerstimmung“. Hier gewährleisten Strahler die Grundbeleuchtung, die das Licht an die Decke werfen, wo es gedämpft und breiter gestreut reflektiert wird. Dank der präzis regulierbaren Beleuchtung können zusätzliche Lichtquellen gezielt für die Inszenierung einzelner Kunstwerke eingesetzt werden. So werden optimale und konstante Rahmenbedingungen für die Kunstbetrachtung geschaffen.



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