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Der Erdbau und die Untergeschosse

Rund 180’000 Kubikmeter Erdmasse
Trotz der eindrücklichen Ausmasse der drei Hügel befinden sich grosse Teile des Zentrum Paul Klee in den Untergeschossen. Dies verdeutlichen die rund 180’000 Kubikmeter Erdmasse, die seit dem 15. Oktober 2001 mit rund 15’000 Lastwagenfahrten auf dem Gelände bewegt wurden, die 1’100 Tonnen Stahlträger und die 1’000 Tonnen Armierungsstahl sowie die 10’000 Kubikmeter Beton, die verbaut wurden.

Auf Bewegungsfugen verzichtet
Gebäude der Grössenordnung des Zentrum Paul Klee werden in der Regel in strukturell unabhängigen Abschnitten gebaut, die dann mit komplizierten und teuren Bewegungsfugen wieder miteinander verbunden werden müssen. Weil beim Betonbau für das Zentrum Paul Klee auf die wartungsanfälligen Bewegungsfugen verzichtet wurde, konnte das ganze Bauwerk in einem Stück hergestellt werden. Nur an vereinzelten Stellen wurden temporär so genannte Schwindgassen angeordnet, um Risse während der Erhärtungsphase des Betons auf ein Minimum zu reduzieren.

Um die hochsensiblen Museums- und Bühnenbereiche optimal schützen zu können, sind überdurchschnittlich gute Isolierungsmassnahmen ergriffen worden.

Rund 150 Leute aus 18 Nationen haben beim Bau mit grossem Engagement mitgewirkt und dabei ausnahmslos hervorragende Arbeit geleistet. Ihnen allen möchte die Bauherrschaft an dieser Stelle ihren grossen Dank aussprechen.



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