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Aufwändige Konstruktion Eine Folge der ungewöhnlichen Gebäudegeometrie ist die aufwändige Konstruktion für die 150 Meter lange Glasfassade. Auf ihrer ganzen Länge ist die Fassade in einen oberen und einen unteren Bereich unterteilt. Die beiden Fassadenbereiche sind leicht versetzt und auf einer Höhe von 4 Metern über dem Erdgeschossboden durch das Vordach (Dach der Museumsstrasse) miteinander verbunden. An ihren höchsten Stellen misst die Glasfassade 19 Meter, und mit Flächen von 6 x 1.6 Meter bringen die grössten Glasscheiben nahezu eine halbe Tonne auf die Waage.
Innovatives Tragsystem Die thermischen Bewegungen eines Stahldaches dieser Dimensionen sind sehr beachtlich. Ganz entscheidend ist deshalb die Fähigkeit der Fassadenstruktur, den temperaturbedingten Bewegungen des Hauptdaches folgen zu können, ohne zusätzliche Krafteinwirkungen auf die einzelnen Fassadenelemente zu verursachen. Das innovative Tragsystem für das Zentrum Paul Klee macht es möglich, die Fassade aufzuhängen und die grossen Lasten aus der Fassade sowie die hohen Windkräfte ohne Schaden ins flexible Bogendach übertragen zu können.
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