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Einmalige Wellengeometrie Kennzeichnend für die aussergewöhnliche Architektur des Zentrum Paul Klee ist die Stahlkonstruktion des Dachtragwerks. Die von hinten nach vorne ansteigende Wellengeometrie des Daches ist so einmalig, dass jeder einzelne Meter der insgesamt 4.2 Kilometer Stahlträger eine andere Form besitzt.
Wegen der besonderen Gebäudegeometrie steht ein Teil der Stahlbögen leicht, aber jeweils in unterschiedlichen Winkeln, geneigt. Damit die Bögen nicht nach hinten kippen, sind sie mit Druckstreben abgestützt, die direkt im Dachaufbau integriert wurden. Um zu verhindern, dass die Stahlbögen an ihren Fusspunkten auseinander rutschen, werden die Enden der Stahlbögen mit Hilfe von Zugbändern zusammengespannt und mit den Geschossdecken sowie den Bodenplatten verbunden.
40 Kilometer von Hand geschweisst Die gekrümmten und in der Höhe variablen Stahlträger sind alle individuell gefertigt. Mit Hilfe einer computergesteuerten Brennschneidemaschine wurden die einzelnen Teile zuerst aus grossen Blechplatten herausgeschnitten, dann in ihre endgültige Form gebogen und schliesslich zusammengeschweisst. Da die starke Krümmung der Stahlträger keine maschinelle Schweissung erlaubte, sind mehr als 40 Kilometer Schweissnaht von Hand geschweisst worden.
Der Entscheid zu Gunsten von Edelstahl für das Dachblech erfolgte nach gründlicher Prüfung alternativer Materialien wie Aluminium, Kupfer und Titan. Ausschlaggebend waren ökologische, finanzielle und technische Kriterien.
Das Dachtragwerk wurde zusammen mit den Fundamenten und der Fassade als grosses 3D-Modell im Computer modelliert und von Fachleuten eingehend analysiert.
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