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Erratische Blöcke… Bei den Aushubarbeiten für das Zentrum Paul Klee sind rund 200 zum Teil sehr grosse Gesteinsbrocken zutage befördert worden, nachdem diese während mehr als 10'000 Jahren im Innern des Bodens im Schöngrün geruht hatten. Es handelt sich um erratische Blöcke oder so genannte Findlinge, herangeführt vom Aaregletscher in einer Spätphase der letzten Eiszeit (Würmeiszeit).
Der Eisstrom aus dem Berner Oberland setzte sich aus vielen Einzelgletschern zusammen und führte auf seiner Oberfläche zahlreiche Mittelmoränen (Gesteinsströme). Im Gegensatz zu fliessendem Wasser vermischen sich nebeneinander liegende Eisflüsse nicht, so dass Mittelmoränen über die ganze Länge einer Gletscherzunge erhalten bleiben. Im „Bern-Stadium“ des Aaregletschers hatten die Mittelmoränen genügend Zeit, um grosse Moränenhügel aufzubauen, die heute Bern in einem weiten Bogen umsäumen. Auf der Endaufschüttung des einen der zwei grössten Mittelmoränenstränge liegt das Areal des Zentrum Paul Klee.
… mit neuer Funktion Viele der Findlinge, die auf dem Gletscherrücken vor etwa 15'000 Jahren im Berner Oberland ihre Jahrtausendreise nach Schöngrün angetreten hatten, schmücken heute die beiden Teiche am äussern Südrand des Zentrum Paul Klee, welche die Familie Müller dem Zentrum Paul Klee und dem Quartier zusätzlich geschenkt hat.
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