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Dr. Christine Hopfengart wird Leiterin der Abteilung Sammlungsbetreuung / Ausstellungen / Forschung
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14.01.2002
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Die Stiftung Paul Klee-Zentrum (SPKZ) hat Ende November 2001 Frau Dr. Christine Hopfengart, seit 15. Juli 2001 amtierende Konservatorin der Paul-Klee-Stiftung (PKS) in Bern, als Leiterin der Abteilung Sammlungsbetreuung / Ausstellungen / Forschung des Paul Klee-Zentrum gewählt. Diese Doppelfunktion ermöglicht es ihr, die Überführung der PKS in das Paul Klee-Zentrum bereits in der Planungsphase mitzugestalten.
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Der Stiftungsrat der SPKZ hat die neue Konservatorin der Paul-Klee-Stiftung, Dr. Christine Hopfengart, auf den 1. Januar 2002 zur Leiterin der Abteilung Sammlungsbetreuung / Ausstellungen / Forschung des Paul Klee-Zentrum gewählt, damit sie die Überführung der PKS in das Paul Klee-Zentrum im Jahre 2004 schon in der Planungsphase mitgestalten kann. Um weiterhin ihre Konservatorinnenfunktion ausüben zu können, ist sie für das Paul Klee-Zentrum anfänglich zu 30 Prozent, ab Mitte 2002 zu 50 prozent und ab dem Zeitpunkt des Aufgehens der Paul-Klee-Stiftung im Paul Klee-Zentrum zu 100% Prozent tätig, und dies bei entsprechender Reduktion des Beschäftigungsgrades bei der Paul-Klee-Stiftung. Christine Hopfengart (Jg. 55) studierte von 1974–1987 an den Universitäten München, Heidelberg, Berlin und Köln Kunstgeschichte, Germanistik und Klassische Archäologie. 1987 promovierte sie an der Universität Köln zu Paul Klee mit der Arbeit Klee: Vom Sonderfall zum Publikumsliebling. Stationen seiner öffentlichen Resonanz in Deutschland 1905–1960. Ihre Museumstätigkeit begann sie als Volontärin an der Nationalgalerie Berlin. 1991 übernahm sie die Funktion einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin und Stellvertretenden Direktorin an der Kunsthalle Nürnberg. Sie war dort für das Ausstellungsprogramm und die Didaktik zeitgenössischer Kunst zuständig. Von 1995 bis zum Stellenantritt als Konservatorin der Paul-Klee-Stiftung im Sommer 2001 wirkte sie als Kustodin an der Kunsthalle Bremen, wo sie für den Sammlungsbereich des 19. und 20. Jahrhunderts am Kupferstich Kabinett, für den Aufbau einer Abteilung Fotografie und für Sonderausstellungen insbesondere zur Klassischen Moderne zuständig war. Christine Hopfengart konzipierte und organisierte unter anderem folgende Ausstellungen: Hans Arp (1994); Paula Modersohn-Becker – Zeichnungen, Gouachen, Pastelle (1996); Elfriede Stegmeyer – Fotografien (1998/99); Der Blaue Reiter (2000); Richard Oelze – Einzelgänger des Surrealismus (2000/2001); Ernst Barlach (2001). Darüber hinaus publizierte sie Beiträge in zahlreichen Büchern und Katalogen und ist auch in der wissenschaftlichen Forschung tätig. In Bern nahm sie an dem internationalen Klee-Symposium Paul Klee - Kunst und Karriere mit einem Vortrag zum Thema „Klee an den deutschen Museen der Gegenwart“ teil. Nach der Abteilung Kommunikation und Vermittlung hat der Stiftungsrat der SPKZ damit die zweite Abteilung mit der Leitung besetzt, die zusammen mit der Direktion das Paul Klee-Zentrum aufbauen werden. Voraussichtlich im Jahr 2003 soll dann auch die Leitung der Abteilung Betrieb und Organisation bestellt werden.
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