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Gesamtprojektleiter wird Gründungsdirektor
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21.03.2001
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Der Stiftungsrat der Stiftung Paul Klee-Zentrum (SPKZ) hat am 20. März 2001 den amtierenden Gesamtprojektleiter Andreas Marti, per 1. August 2001 zum ersten Direktor (Gründungsdirektor) des Paul Klee-Zentrum gewählt.
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Mit dieser Wahl stellt der Stiftungsrat sicher, dass die Projektarbeiten auf dem bisherigen hohen Leistungsniveau bis ins Eröffnungsjahr weitergeführt werden. Die künstlerische Leitung des Paul Klee-Zentrum wird voraussichtlich im Jahr 2002 bestellt. Die Trägerstiftung des Paul Klee-Zentrum, die Stiftung Paul Klee-Zentrum, zeichnet als Aufsichtsorgan verantwortlich für den Betrieb des Paul Klee-Zentrum, dessen Finanzierung sowie die strategischen Entscheide, zu denen namentlich die Bestellung der Direktion und der weiteren Leitungsfunktionen zählt. Nachdem sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Bern am 4. März 2001 mit sehr deutlichem Mehr für die Realisierung des Paul Klee-Zentrum in Schöngrün (Bern) ausgesprochen haben, konnte in einem ersten Schritt die Wahl des Zentrumsdirektors vorgenommen werden. Der Stiftungsrat hat auf eine Ausschreibung verzichtet, weil er es in der heutigen Lage für ungünstig erachtet hätte, eingespielte Beziehungen und gut funktionierende Abläufe unnötig aufs Spiel zu setzen. Mit Andreas Marti konnte der Stiftungsrat einen Direktor ernennen, der das Paul Klee-Zentrum in seiner Frühphase – Planung und Bau, Betriebsaufbau und Betriebsübernahme – optimal leiten wird. Andreas Marti, der das komplexe Klee-Projekt seit Beginn im Sommer 1997 im Nebenamt leitet, ist ausgezeichnet mit dem Projekt und seinem Umfeld vertraut. Nach seinen Studien der klassischen Philologie, der alten Geschichte und der Archäologie an den Universitäten in Bern und Wien war Andreas Marti (59) als Gymnasiallehrer tätig und leitete während mehrerer Jahre das deutsche Gymnasium in Biel. Er verfügt damit nicht nur über den erforderlichen geisteswissenschaftlichen Hintergrund, sondern ebenso über eine fundierte pädagogische Qualifikation. Angesichts des zentralen Stellenwerts, welcher der Vermittlungstätigkeit im Paul Klee-Zentrum zukommen wird, ist dies eine wichtige Voraussetzung für die Übernahme der Leitungsfunktion des Zentrums. Als langjähriger Generalsekretär der Erziehungsdirektion (Direktion für Bildung, Kultur und Sport) des Kantons Bern verfügt er ausserdem über breite Führungserfahrung und Qualifikationen im Management grosser Projekte und komplexer Veränderungsprozesse. Neben der Vorbereitung und Inbetriebnahme des Zentrums gehören die Weiterentwicklung und Umsetzung der Konzepte für die verschiedenen Tätigkeitsbereiche des Zentrums zu den Schwerpunkten der Tätigkeit des Direktors. Hinzu kommt die Integration der neuen Institution in die bestehende Museumslandschaft, unter anderem im Rahmen der Mitarbeit im Projekt „Holdingstruktur für die bernischen Museen bildender Kunst“. Die künstlerische Leitung des Paul Klee-Zentrum wird voraussichtlich im kommenden Jahr bestellt. Dieses Vorgehen ermöglicht es dem Stiftungsrat, die geeignete Persönlichkeit mit der notwendigen Sorgfalt rechtzeitig zu suchen. Nach der Wahl der künstlerischen Leitung wird der Zentrumsdirektor dieser den notwendigen Spielraum verschaffen, damit sie sich voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren kann: Sammlungspräsentation, Wechselausstellungen und Forschung.
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