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Ziele und Raumprogramm definiert. Vorprojekt noch vor Ende vorgestellt
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30.08.1999
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Das Paul Klee-Zentrum im Berner Schöngrün-Quartier soll ein lebendiger kultureller und wissenschaftlicher Anziehungspunkt mit internationaler Ausstrahlung werden und ebenso ein Ort der Begegnung und Erholung für die Bevölkerung von Quartier, Region und Kanton. Das konkrete Vorprojekt des Architekten Renzo Piano und seines Building Workshops wird der Öffentlichkeit noch vor Ende dieses Jahres vorgestellt.
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Zielsetzungen Der für die Schaffung und den Betrieb des Paul Klee-Zentrum verantwortliche Gesamtprojektausschuss (GPAK) sowie die für den Bau des Paul Klee-Zentrum zuständige Maurice E. and Martha Müller Foundation (MMMF) haben die Ziele verabschiedet, welche mit der Schaffung des Paul Klee-Zentrum im Schöngrün realisiert werden sollen: Kernstück des neuen Museums bildet die Verbindung zwischen Kunst und Forschung. Weil dabei der Vermittlung zentrale Bedeutung zukommt, sind moderne Kommunikationsmittel und unterschiedliche Vermittlungsprogramme einzubeziehen. Der Betrieb des Paul Klee-Zentrum soll, dies der Wille der öffentlichen Hand und der Stifter, dereinst sehr hohen Ansprüchen der Museumsdidaktik und der Museumspädagogik genügen und mit seinen Aktivitäten unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen zum lustvollen Lernen anregen. Das Paul Klee-Zentrum will die bedeutenden Sammlungen, die es zusammenführt und sichtbar macht (40 Prozent des Lebenswerkes des Künstlers), als nationale und internationale Plattform für die aktuelle künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk von Paul Klee ausgestalten. Das Paul Klee-Zentrum soll ausserdem der Bevölkerung des Quartiers, der Region und des Kantons als Ort der Erholung und Begegnung dienen und zugleich die touristische Attraktivität Berns erhöhen. Mit Dienstleistungen und Einrichtungen wie einem Veranstaltungsbereich, einem Museumsshop, einer Buchhandlung und einem Restaurant bietet das Paul Klee-Zentrum auch ausserhalb der Öffnungszeiten ein attraktives Angebot. Raumprogramm Ihren Niederschlag finden die Zielsetzungen im Raumprogramm, das gleichzeitig vom Gesamtprojektausschuss und vom Stiftungsrat der Maurice E. and Martha Müller Foundation verabschiedet wurde. Diese Programmgrundlagen dienen dem Renzo Piano Building Workshop (RPBW) als Basis für die weiteren Arbeiten. Der Ausstellungsbereich ist so definiert, dass neben der Präsentation der weitgehend monografischen Schausammlung auch grosszügige Wechselausstellungen eingerichtet werden können. Daneben sieht das Raumprogramm Nischen für die individuelle Bildvermittlung (Hörinseln oder Leseecken) vor. Ausserhalb des Ausstellungsbereichs soll den Museumsbesucherinnen und -besuchern die individuelle, insbesondere auch die interaktive Auseinandersetzung mit Paul Klee bzw. seinem künstlerischen Umfeld ermöglicht werden. Hier werden auch Räumlichkeiten für Aktivitäten wie Konzerte und akademieähnliche Veranstaltungen eingerichtet; das Betriebskonzept wird sich detailliert dazu äussern. Planung, Erschliessung und Vorprojekt Die ursprüngliche Idee, als Erstes einen Masterplan vorzulegen, wurde leicht modifiziert, und so arbeiten Renzo Piano und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenwärtig an einem Vorprojekt, das noch vor Ende 1999 der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Die Grundlagen und Konzepte für die Planung und Erschliessung werden parallel dazu und in enger Zusammenarbeit mit Renzo Piano und seinem Building Workshop vom Stadtplanungsamt der Stadt Bern erarbeitet. Die Präsentation des Vorprojekts durch den Gesamtprojektausschuss, in dem neben dem Vorsitzenden Regierungsrat Dr. Hans Lauri (kantonaler Finanzdirektor) der Stadtpräsident Dr. Klaus Baumgartner und der Burgerratspräsident Dr. Kurt Hauri vertreten sind sowie der Stiftungsrat der Maurice E. and Martha Müller Foundation (Präsident: alt Regierungsrat Peter Schmid), wird im Kornhaus Bern stattfinden.
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