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Erstmals seit 1938 – damals im Rahmen einer Gruppenausstellung in der Berner Kunsthalle – wird Max Beckmann wieder in der Schweizer Bundesstadt gezeigt. Die Ausstellung wurde exklusiv für Bern konzipiert, gezeigt werden 64 Gemälde der Jahre 1917 bis 1950. Aus Anlass der Beckmann-Ausstellung zeigt das Zentrum Paul Klee – zum ersten Mal seit der Eröffnung des Zentrums im letzten Juni – Teile seiner Sammlungsbestände in einer Neuhängung. Damit eröffnet das Zentrum den Dialog Paul Klees mit anderen künstlerischen Positionen.
Das vor 9 Monaten eröffnete Zentrum Paul Klee will – neben seiner Sammlungspräsentation – jährlich vier Wechselausstellungen realisieren. Eine davon soll jeweils einem Künstler aus dem näheren kulturgeschichtlichen Umfeld Paul Klees gewidmet sein und diesen monographisch darstellen. 2006 ist dies Max Beckmann, einer der bedeutendsten Zeitgenossen und künstlerischer Antipode von Paul Klee. In der Weise, wie sich beide Künstler mit existentiellen und zeitgeschichtlichen Fragen auseinandersetzen, begegnen sich Beckmann und Klee. In ihrer Werkikonographie finden sich vergleichbare Interessen, in der Darstellung der Inhalte unterscheiden sie sich jedoch aufs Deutlichste.
Gezeigt werden 64 bedeutende Gemälde aus den Jahren 1917 bis 1950, die aus Beständen namhafter Museen Europas und den USA sowie aus privaten Sammlungen zusammengeführt werden konnten. Letztmals wurden in Bern Beckmann-Werke 1938 im Rahmen einer Gruppenausstellung in der Berner Kunsthalle gezeigt.
Aus Anlass der Beckmann-Ausstellung zeigt das Zentrum Paul Klee erstmals seit der Eröffnung vor 9 Monaten eine Neuhängung von Werken aus seinen Beständen, die über 4'000 Werke des Künstlers umfassen. Bei der aktuellen Neuhängung steht die Inszenierung des konfrontativen Dialogs mit Max Beckmann im Vordergrund. Aus diesem Grund werden während der Ausstellungsdauer gezielt einige Beckmann-Werke in die Sammlungspräsentation integriert. Die Ausstellung dauert vom 1. April bis zum 18. Juni 2005. Die öffentliche Vernissage findet am 31. März 2006, ab 18.00 Uhr, im Zentrum Paul Klee (Auditorium) statt. Aus Anlass der Max Beckmann-Ausstellung im Zentrum Paul Klee:
- Katalog
„Max Beckmann – Traum des Lebens“, erschienen bei Hatje Cantz, in deutscher und englischer Sprache; mit Texten von Cornelia Homburg, Tilman Osterwold, Sean Rainbird, Reinhard Spieler und Barbara Stehlé-Ahtar.
- EBBI. Komödie von Max Beckmann
Szenische Lesung in 20 Minuten, mit Regula Imboden, Dodo Deer, Michael Rath Regie: Stephan Lichtensteiger, Idee: Ursula Frauchiger
- Literarische Führungen III
Beckmann und Expressionismus Zu Bildern von Max Beckmann und Paul Klee liest die Schauspielerin und Vorleserin Michaela Wendt Texte und Gedichte aus dem Expressionismus.
- Kunstführungen
Öffentliche Führungen durch die Beckmann-Ausstellung in deutscher Sprache: Donnerstag, 18.30 und Samstag, 14.30 Uhr
- Musikalischer Ausklang der Beckmann-Ausstellung
1. Wiliam Walton/Edith Sitwell: Façade (London 1922 – 1928) 2. Arnold Schönberg/Albert Giraud: Pierrot lunaire op. 21 (Berlin 1911) 3. Igor Strawinsky/Charles Ferdinand Ramuz: L’Histoire du Soldat (Lausanne 1917/18) Aufführungen: 15. Juni – 18. Juni
- Kindermuseum Creaviva
Kurse und Workshops zu Max Beckmann
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