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Das Zentrum Paul Klee geht mit einem bekannten und beliebten Medium neue Wege: Der Audio Guide des Zentrum Paul Klee bietet den Gästen keine Führung im traditionellen Sinn, sondern Texte, die aus unterschiedlichen Perspektiven Einblick in Leben und Werk von Paul Klee ermöglichen. Besucherinnen und Besucher erhalten unter anderem die Gelegenheit – per Knopfdruck – einem Gespräch zwischen fiktiven Besuchern zu lauschen, Zitate von Paul Klee oder Aussagen von Verwandten oder Freunden Paul Klees abzurufen oder klassische Werkbeschreibungen zu hören. Zu ausgewählten Werken äussern sich ausserdem Persönlichkeiten, die Paul Klee oder dem Zentrum Paul Klee sehr nahe stehen. Sie sind mit den Stimmen von Schauspielerinnen und -schauspielern aus der Schweiz und Deutschland realisiert worden, soweit nicht die Originalstimmen zu hören sind. Individueller Sammlungsbesuch Mit dem Audio Guide werden die Gäste des Zentrum Paul Klee nicht nur informiert. Die unterschiedlichen Textformen lassen Paul Klee und sein Werk lebendig werden und sollen die Besucherinnen und Besucher zum selbständigen Entdecken und zusätzlichen Nachforschen in anderen Medien animieren. Das Konzept des neuen Angebotes orientiert sich am Grundgedanken der Sammlungspräsentation: Die Besucherinnen und Besucher sollen sich – auch mit dem Audio Guide – den eigenen Interessen folgend individuell durch den Raum bewegen können. Es wird kein Weg durch die Sammlung vorgegeben und deshalb können die Informationen des Audio Guides in beliebiger Reihenfolge direkt bei den entsprechend beschilderten Werken abgerufen, wiederholt oder unterbrochen werden.
Massgeschneidert für das Zentrum Paul Klee Die einfache Bedienbarkeit des Audio Guides erfordert keine technischen Vorkenntnisse. Auch für Personen, die sich im Umgang mit Multimedia-Geräten unsicher fühlen, ist das neue Angebot des Zentrum Paul Klee eine Bereicherung. Mit der Haupttaste werden die gewünschten Werke angewählt und die Informationen auf den Kopfhörer übertragen. Zusätzliche Hinweise erhalten die Besucherinnen und Besucher als Text auf dem Display des Audio Guides. Für die Konzeption des Gerätes und für die Inhalte zeichnet, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee, die Basler Firma iart interactive ag verantwortlich, für die technische Umsetzung die Firma tegoro solutions ag, Basel. Speziell für die Anwendung im Zentrum Paul Klee ist ein Kleincomputer entwickelt worden, der gut in der Hand liegt, einfach bedienbar ist, höchste Tonqualität bietet und jederzeit ausgeweitet oder umprogrammiert werden kann. So lässt sich das vorhandene Angebot zu einem späteren Zeitpunkt mit weiteren Sprachen, neuen Profilen und zusätzlichen Inhalten ergänzen.
Multimediales Erlebnis In die Texttafeln integrierte Infrarotsender ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern ein unkompliziertes Abrufen der Texte und das Eintauchen in die Welt von Paul Klee. Nebst der akustischen Information und Unterhaltung dient der Audio Guide ausserdem als „Gedächtnis“: Per Knopfdruck lassen sich auf dem Gerät Werke speichern, welche die Besucherin oder den Besucher besonders interessieren. An einer der vielen Computerstationen in der Sammlungspräsentation oder in der Museumsstrasse können die Bilder jederzeit aufgerufen und weiterführende Informationen direkt über den Computerbildschirm abgefragt werden. Die verschiedenen multimedialen Angebote werden so, mit geringer Redundanz, miteinander vernetzt und lassen den Besuch des Zentrum Paul Klee zu einem vielfältigen Erlebnis werden bzw. machen einen zweiten oder dritten Ausstellungsbesuch lohnenswert. Die Audio Guides können ab dem 2. Mai 2006 während der regulären Öffnungszeiten gegen eine Gebühr von CHF 5.- bezogen werden. Es steht ein deutsches, französisches und englisches Sprachprofil zur Verfügung.
Finanzierung Die Entwicklung und Produktion des neuen Audio Guides für das Zentrum Paul Klee hat der Lotteriefonds des Kantons Bern finanziert.
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