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Ausstellungseröffnung
Paul Klee. Seltene Früchte


Mit der neuen Sammlungsausstellung Paul Klee. Seltene Früchte konzentriert sich das Zentrum Paul Klee auf ein breites kunst- und kulturinteressiertes Publikum und lebt somit dem Zentrumsgedanken nach, den Künstler Paul Klee mit seinem Werk in seiner Einzigartigkeit und seiner immensen Schaffenskraft zu zeigen. Die Ausstellung offenbart Werk-Kombinationen von epochenmachender Schönheit – eine Ausstellung für Menschen, die sich auf eine gemalte und gezeichnete Geschichte einlassen wollen.

Als noch junges Kunst- und Kulturhaus hat sich das ZPK einen festen Platz in der nationalen und internationalen Museumslandschaft gesichert. Die weltweite Ausstrahlung als touristische Destination und Sehenswürdigkeit der Stadt Bern hat sich etabliert. Die Erfahrungen aus dem 5-jährigen Bestehen des ZPK bestätigen die schwerpunktmässige Konzentration auf die Sammlungsausstellungen in jeweils neuen Zusammenhängen. Dabei ist eine wissenschaftliche Begleitung und attraktive Vermittlung unerlässlich.
Das Zentrum Paul Klee hebt in seiner aktuellen Sammlungsausstellung Paul Klee. Seltene Früchte Schätze aus seiner Sammlung und präsentiert Werke, die in den ersten fünf Jahren im Zentrum Paul Klee nur vereinzelt zu sehen waren. Sie geben Einblicke in Klees Schaffensprozesse und in einen grenzenlosen Fundus von Formen und Gestalten, in Verwandlungen und Metamorphosen. Thematisiert werden zentrale Aspekte von Klees künstlerischem Schaffens: seine Suche nach eigenständigen bildnerischen Ausdrucksformen, die Reduktion der bildnerischen Mittel auf geometrische Grundelemente, die Analyse der Beziehung zwischen Körper und Raum. Die Ausstellung Paul Klee. Seltene Früchte kann mit einem Zitat des Künstlers treffend umschrieben werden:

«Ist das Werk, was die Form seiner Werte betrifft, [aber] nicht bestimmt und nicht fest, sondern gelöst und selbst Bewegung und Strom, so gibt sich das Auge wie ein Schifflein gelassen dieser Strömung hin, oder es segelt als Wolke in den leicht oder stürmisch bewegten Lüften.»
(Paul Klee, Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1921)


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