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«Wir wollen das Paul Klee-Museum in Bern aufbauen. Weshalb hier? Weshalb nicht in München, in Weimar, in Dessau? Weshalb hier in Bern, wohin Paul Klee 1933 nach seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten von Dessau zurück emigrierte und trotz Antrag die schweizerische Staatsbürgerschaft bis zu seinem Tod 1940 nicht erhielt? Weshalb also in Bern?»
Mit diesen Worten richtete sich der Berner Stadtpräsident, Dr. Klaus Baumgartner, im September 1997 an die Medien, und er gab unter anderem auch folgende Antworten:
«Am 29. Juni 1940 stirbt Paul Klee im Krankenhaus Sant‘ Agnese in Locarno-Muralto. Der 1939 gestellte Antrag auf Schweizer Staatsbürgerschaft ist von den Behörden noch nicht behandelt. Ich wiederhole: Bern hat an Paul Klee und seiner Familie etwas gutzumachen.»
«1952 ist hier in Bern die Paul-Klee-Stiftung gegründet worden. Ihre Bestände sind im Kunstmuseum eingelagert. Sie werden vom Kunstmuseum betreut. Bern ist seit langem ein bedeutender Ort der Klee-Forschung, der Klee-Pflege.»
«Die Grosszügigkeit von Livia und Alexander Klee: Sie haben bereits 1993 signalisiert, dass sie ihre von Felix Klee geerbten Werke Paul Klees und seiner Zeitgenossen zur Verfügung stellen würden, wenn dafür in Bern ein Museum errichtet würde. Im Mai 1997 hat Livia Klee ihren Werkanteil dem Kanton und der Stadt Bern geschenkt. Der Regierungsrat und der Gemeinderat nahmen die Schenkung in tiefer Dankbarkeit an. Wir sind uns der damit verbundenen Verpflichtung bewusst und halten sie hoch.»
«Bernerinnen und Berner schätzen Paul Klee. Klees Werk ist hier verwurzelt.»
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