Raumcollage. Materialien erzählen
Interaktive Ausstellung
- Ausstellung
- 20.3.2026–23.8.2026
- Loft, kostenlos

Ein verwinkelter, weisser Bau voller Überraschungen - Gemeinsam erkunden wir Nischen, Höhlen, Wände und unzählige Schubladen!
Interaktive Antwort auf die Ausstellung Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde.
Für Kurt Schwitters war alles «Merz»: Kunstwerk, Text, Raum und sogar das eigene Zuhause. Über Jahre hinweg verwandelte er seine Wohnung in Hannover in den legendären «Merzbau» – eine begehbare, stetig wachsende Kunstgrotte aus Holz, Gips und Fundstücken. Inspiriert von diesem Gesamtkunstwerk hat das Creaviva eine eigene Raumcollage geschaffen. Ausgediente Möbel aus Haushalten rund um Bern, Recyclingmaterial, Restposten und Fundstücke wurden gesammelt, neu kombiniert und in einen verwinkelten, weissen Bau überführt. Nischen, Höhlen, Wände und unzählige Schubladen eröffnen überraschende Perspektiven und laden zum Entdecken ein.
Die Installation erstreckt sich über das gesamte Loft und bildet den Ausgangspunkt für kreative Erlebnisse mit allen Sinnen. Besucher:innen sind eingeladen, selbst aktiv zu werden: zu sammeln, zu bauen, zu arrangieren, zu kleben, zu komponieren, um ihre ganz persönliche «Merz»-Kunst entstehen zu lassen. Gemäss Schwitters, der malte, nagelte, schrieb, dichtete und Sprache als künstlerisches Material verstand, wird auch das Experiment mit Lauten und Worten zum Erlebnis. Eine eigene «Ursonate» kann aufgenommen und die Stimme als Instrument eingesetzt werden. Eine zeitgenössische Resonanz setzt die Berner Künstlerin Philomena Heinel. Sie arbeitet im Atelier Rohling, das unter anderem Menschen mit kognitiver Behinderung in ihrem künstlerischen Schaffen begleitet und fördert. Ihre künstlerische Arbeit erweitert die Installation um eine heutige Perspektive.
Raumcollage. Materialien erzählen versteht den Umgang mit Materialien als Haltung: Bestehendes wird verwandelt und neu gedacht. Es entsteht ein lebendiger, wandelbarer Erfahrungsraum, der Schwitters’ Merz-Gedanken übersetzt und interaktiv für alle zugänglich macht.
Konzeption
Sinja Bertschi, Jasmin Bigler, Lorenz Fischer, Philomena Heinel, Katja Lang und Olivia Locher
Dank
Das Creaviva dankt dem Förderfonds der Berner Kantonalbank BEKB herzlich für die wertvolle Partnerschaft und Förderung.
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