Schwitters.
Grenzgänger der Avantgarde

Schwitters Frühlingstür (Auschnitt)

Kurt Schwitters (1887–1948) zählt zu den bedeutendsten Vertreter:innen der internationalen Kunstavantgarde der Zwischenkriegszeit. Er war ein eigenwilliger Grenzgänger, der mit seiner Kunst eine unverwechselbare Synthese aus Kunst, Design und Literatur schuf. 

Im Zentrum seines Werks stand das Prinzip der Collage als Versuch, aus der widersprüchlichen Alltagswirklichkeit des modernen Lebens neue Sinnzusammenhänge zu schaffen und dem Chaos der Welt eine poetische Ordnung entgegenzusetzen. 

Die Ausstellung zeigt Schwitters’ vielschichtiges Werk von dadaistischen Collagen und seinem rekonstruierten begehbaren «Merzbau» in Hannover bis hin zu naturalistischen Porträts und Landschaftsbildern. Sie beleuchtet seine kreative Widerstandskraft im Exil sowie seine Rolle als unabhängiger Künstler und Schriftsteller zwischen den Strömungen der Moderne. Mit Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde zeigt das Zentrum Paul Klee die erste umfassende Ausstellung zu Kurt Schwitters in der Schweiz seit 20 Jahren.

Kurator: Martin Waldmeier
Kuratorische Assistenz: Josephine Rechberg

 

Unter Mitwirkung des Sprengel Museum Hannover und der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover

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  • Hommage an Anna Blume – Zusammenarbeit mit der ZHdK

    Studierende der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) wurden eingeladen, das bekannte Gedicht «An Anna Blume» von Kurt Schwitters typografisch neu zu interpretieren. Die entstandenen Plakate werden in der Schwitters-Ausstellung präsentiert.

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